Das Dokument mit dem Titel "Kriegserinnerungen" besteht aus verschiedenen Teilen. Vom 31. Juli bis zum 31. Dezember 1914 hält der Autor täglich das Kriegsgeschehen fest. Es folgen die Würdigung des Fliegerhauptmanns Oswald Boelcke („Deutschlands bester und berühmtester Luftkämpfer“), der 1916 tödlich verunglückte, sowie ein zweiseitiger Nachruf zum Tode von Graf Zeppelin am 8. März 1917. Über den „Fliegerangriff auf Freiburg i. Br., Brandbomben auf die offene Stadt“ vom 14. April 1917 wird ebenfalls unter Bezugnahme auf Presseberichte ausführlich berichtet. Es folgt eine Auflistung „Erfolgreiche deutsche Kampfflieger“ unter Angabe der Anzahl ihrer Luftsiege bis zum 1. Juli 1917. Die Aufzeichnungen enden mit Feststellungen über die Abdankung des Kaisers, die Annahme der Waffenstillstandsbedingungen, die Ausrufung der Republik Bayern und der Verzichts-Erklärung des Großherzogs von Baden im November 1918. Den Abschluss des Dokuments bildet eine Abschrift eines Artikels aus der Freiburger Zeitung vom 15. Dezember 1918 mit einer Würdigung von Hindenburg vor dem Hintergrund des verlorenen Krieges und der nun anstehenden politischen Entwicklungen.