Eine junge Frau aus Donaueschingen (BW) protokolliert ausführlich und inhaltsreich die unmittelbare Zeit vor und nach dem Krieg: Leiden und kleine Freuden ihres Umkreises, der Einzug der französischen Besatzung am 21. April und ihre spätere Tätigkeit als Betreuerin französischer Kinder. Zwei Liebesbeziehungen enden unglücklich. Ihr Freund Karl heiratet nach der Rückkehr aus dem Krieg seine Tante, eine Kriegerwitwe mit zwei Kindern. Noch schmerzlicher endet die Beziehung zu Herbert, dessen Mutter den Sohn vor die Wahl stellt, entweder die evangelische Freundin aufzugeben oder seine Heimat zu verlassen. Schließlich findet sie mit Fritz K. einen neuen Partner. Eine Hochzeitsanzeige vom März 1949 liegt bei. Ab 1951 berichtet die Autorin in größeren Abschnitten über die weiteren familiären und beruflichen Entwicklungen. Enthalten sind Festprogramme, Eintrittskarten und Fotos.