Die Kindheit und Schulzeit des Autors sind von häufigen Umzügen geprägt. 1944 beendet er die Schule mit dem Berufswunsch, Bauer zu werden. 1945 flieht die Mutter mit den Kindern über die Ostsee. Über mehrere Stationen gelangt die Familie in eine neue Umgebung, wo Karl zunächst als Landarbeiter arbeitet. 1949–1950 absolviert er eine Ausbildung zum Geldschrankschlosser und arbeitet anschließend in der Industrie und im Eisenbahnwesen. Er engagiert sich zudem als Jugendleiter. Nach seiner Heirat 1951 zieht er mit seiner Familie in den Westen Deutschlands. Dort arbeitet er zunächst bei der Bahn und später in einem Industriebetrieb, bis er 1993 in den Ruhestand geht. Auch seine Frau ist berufstätig. In den 1960er Jahren verbessert sich die wirtschaftliche Lage der Familie; sie leisten sich Reisen und bauen schließlich ein eigenes Haus. Im Ruhestand schreibt der Autor über seine Familie und ergänzt seine Erinnerungen durch Berichte über die Flucht, die von seinen zwei Schwestern verfasst worden waren.