Die Vorfahren des Autors siedeln sich im 19. Jahrhundert in Ostpreußen an. Als Kind verlässt er mit seinen Eltern Anfang 1945 unter Bombenbeschuss seine Heimat, nachdem die offiziellen Organe die Flucht freigegeben hatten. Um der russischen Gefangenschaft durch Suizid entgehen zu können, nimmt sein Vater Rasierklingen mit. Nach der geglückten Flucht landen sie in Niedersachsen, wo der Autor durch den Schulbesuch und die evangelische Gemeinde Fuß fasst. Auch Reisen und Feiern kommen nicht zu kurz, wie der Autor ausführlich schildert. Nach einer Maurerlehre studiert er an der Bauschule in Holzminden und wird Bauingenieur. Das eröffnet ihm eine Berufslaufbahn, u. a. als Baustellenleiter und in der Wasserwirtschaft. Kurz nach der Silberhochzeit stirbt die Ehefrau des Autors an Krebs. „Leid macht wortlos. Leid kann man Leidlosen nicht näherbringen.“ Mit diesen Worten nach dem frühen Tod seiner Frau beendet der Autor seine Erinnerungen.