Der Autor hat seine Prüfung als Müllergeselle bestanden, als er im Frühjahr 1941 eingezogen und 1943 an die Ostfront verlegt wird. Seine Soldatenzeit in Ostpreußen empfindet er als erträglich. Auf einer Zugfahrt lernt er eine junge Frau kennen, die erst seine Briefpartnerin und nach dem Krieg seine Frau wird. Ausführlich beschreibt er die Bombenangriffe mit Verletzten und Toten in den Dörfern der Hohen Tatra. Die Sinnlosigkeit des Krieges ist nicht mehr zu verdrängen. Anfang 1945 wird der Autor verwundet. Nachdem er vom Kriegsende erfahren hat, gelingt ihm das Durchkommen nach Pilsen und er gelangt als amerikanischer Gefangener nach Deutschland. Krank und bei schlechter Verpflegung wartet er auf seine Entlassung, die Ende 1945 erfolgt. Die mehrtägige Fahrt von Süddeutschland zu seinen Eltern nach Aurich führt durch ein Trümmerfeld. „MÖGE GOTT GEBEN, DASS WIR NIEMALS WIEDER EIN 1945 ERLEBEN MÜSSEN“. Mit diesen Worten beendet der gläubige Autor seine Aufzeichnungen.