Drei kleine Tagebücher mit der Aufschrift „Mein Kriegstagebuch 28.12.1942 bis 18.7.1943“ enthalten die Aufzeichnungen eines österreichischen Soldaten, der 1940 als Freiwilliger zur Waffen-SS in Berlin „einrückt“. Er gehört zur Division Wiking und ist zunächst in Dachau eingesetzt. Mit Beginn des Ostfeldzuges kämpft er an der Ostfront (Rostow, Belgorod / RUS). Inhalte der Niederschrift sind, neben familiären Nachrichten, die Schilderung der Transportwege und der Kriegsalltag. Kampfbereit und überzeugt vom Endsieg erweist er sich als kriegstüchtiger Anhänger der nationalsozialistischen Ideologie. Im Kampfgeschehen lässt er „sein junges Leben für Großdeutschland und seinen geliebten Führer“, so der Nachruf der Familie. In der Anlage finden sich Gedichte des jungen Ingenieurs, sein Lebenslauf, amtliche Dokumente und Fotos.