Von den Einträgen der 10-Jährigen an ihr „liebes Tagebuch Angela“ bis zur Schilderung der Folgen der Corona-Pandemie breitet die Autorin ihr Leben aus. 35 Tagebücher unterschiedlicher Formate – von stoff- und ledergebundenen Büchern bis zu kleinen Taschenkalendern – werden kontinuierlich mit nur seltenen kurzen Unterbrechungen gefüllt. Die lebenslange Auseinandersetzung mit ihrer Mutter, die Beziehung zu ihrem Mann und vor allem das ständige Bemühen um Selbstverwirklichung bestimmen ihr Leben. Schon als Jugendliche zeigt sie großes Interesse an den politischen und kulturellen Ereignissen und Entwicklungen. Ein bedeutender Einbruch in ihrem Leben ist der Umzug von Österreich nach Deutschland. Da ihre beruflichen Qualifikationen nicht anerkannt werden, muss sie sich neu orientieren. Ihre Tätigkeiten im Hotelfach und später in der Klinikverwaltung entsprechen nicht ihren Vorstellungen und Fähigkeiten und können sie nicht ausfüllen. Einzelnen Büchern sind zahlreiche Briefe, Postkarten und andere Erinnerungsstücke beigelegt.