Den Lebensrückblick beginnt die Autorin, aufgewachsen in einem „bürgerlichen gebildeten Haushalt“ in Meißen, mit der Familiengeschichte. Sie schildert Kindheit und Jugend, ihre Ausbildung an einer Bibliotheksschule in Leipzig und ihren Ortswechsel nach Stuttgart, wo sie in den 1920er Jahren am Deutschen Auslandsinstitut arbeitet. 1932 heiratet sie einen Pfarrer und ist als Pfarrfrau mitverantwortlich für das Gemeindeleben. 1933 schließt sich ihr Mann dem Pfarrernotbund (Bekennende Kirche) an. Verantwortlich für eine Gemeinde in Sachsen und mittlerweile fünf Kinder, der Mann Soldat, erlebt sie das Kriegsende und die Besetzung des Dorfs durch die Russen und flieht. 1947 wird ihr Mann Pfarrer in Meißen. Trost nach bedrückenden Ereignissen, wie der Suizid einer Tochter und der Tod ihres Mannes, geben ihr Glaube und Geborgenheit in der Kirchengemeinde.