Nach seiner Ausbildung zum Elektromechaniker verlässt der Autor sein bürgerliches Milieu und beschließt die Welt zu bereisen (Asien, Afrika, Europa). Während eines Aufenthaltes in Indien konsumiert er Opium. Die Droge wird ihn sein weiteres Leben begleiten. Seine Tagebücher kreisen um das Gedachte und Gefühlte. Neben kurzen Reiseberichten, Kochrezepten, Gedichten kommentiert er politische und gesellschaftliche Ereignisse und positioniert sich außerhalb der bürgerlichen Welt. Er gestaltet seine Einträge mit farbigen Collagen, bunten Zeichnungen, eingeklebten Erinnerungsstücken, Aufklebern und mehr. Für eine Freundin schreibt er sein Knast-Tagebuch in einem französischen Gefängnis, in dem er einige Monate einsitzt. Der Autor ist ehrenamtlich tätig und engagiert sich in Selbsthilfegruppen.