Der Autor, Pfarrer und Mitglied der Bekennenden Kirche, ist Gefreiter und Melder und befindet sich im Juni 1944 auf dem Weg von Warschau (Warszawa/POL) und Brest (BLR) zu seiner Kompanie im 7. Sicherungsregiment im II. Bataillon, die er in Sluzk (BLR) erreicht. Er schreibt jeden Tag einen langen Brief an seine Frau. Darin schildert er den genauen Tagesablauf mit seinen Tätigkeiten und Pflichten, Kampfhandlungen, Kontakten und Freizeitaktivitäten. Bald treten Truppenverlegungen Richtung Westen und Nordwesten auf. Im August 1944 ist er wieder auf deutschem Boden in Ostpreußen, hält die militärische Lage für kritisch und denkt an seinen Tod. Am 26. August 1944 beginnt er seinen letzten Brief. Er fällt einen Tag später bei Schillfelde/Ostpreußen (Pobedino/Kaliningrad (RUS). Zwei geographische Karten zeichnen den Frontverlauf sowie die Lage der vom Autor genannten Orte nach.