Der Niederschrift seiner Erinnerungen stellt der Autor je ein Kapitel zur Landeskunde und zur Geschichte der Preußischen Provinz Ostpreußen voraus. Er wächst in bescheidenen Verhältnissen mit seinen Eltern auf einem kleinen Bauernhof in Eichen (Dębky, POL), einem Dorf im Kirchspiel Landsberg (Gorzów Wielkopolski, POL), auf und lernt dort früh harte Arbeit kennen. Im Zentrum seiner Erinnerungen stehen die Schrecken und das Leid des Zweiten Weltkrieges nach dem Vorrücken der Roten Armee ab Oktober 1944 – besonders das Schicksal der Flüchtlinge und der Frauen. Er flüchtet im Februar 1945 bis Stolpmünde, kehrt aber im Mai 1945 auf den elterlichen Hof zurück. Nach der endgültigen Vertreibung 1946/ 1947 beginnt er neu und arbeitet sich zielstrebig über verschiedene Stationen hoch – zunächst als kleiner Bauer in Mutschlena bei Delitzsch (SN), ab 1958 in Döhlen (SN). Dort muss er in die LPG eintreten, wird aber kein Genosse. Er bildet sich weiter – vom Landmaschinen- und Traktorenschlosser bis zum Meister für Landtechnik – und übernimmt leitende Aufgaben in verschiedenen LPGs. 1990 tritt er in den Vorruhestand und schildert die Wendezeit kritisch.