Aus der Korrespondenz des Autors mit ehemaligen jüdischen Mitschülern eines Nürnberger Gymnasiums erhält das DTA einige Briefe. Die jüdischen Briefpartner, die nach ihrer Flucht in Israel und England leben, und der deutsche Briefpartner thematisieren neben persönlichen Lebensumständen, auch schwierige Themen. An- und ausgesprochen werden Kollektivschuld und Scham („ich kann weder vergessen noch vergeben“), der virulente Antisemitismus und die fremdenfeindlichen Übergriffe in Deutschland, der Nahostkonflikt und die politische und ökonomische Situation im wiedervereinigten Land.