Bereits mit elf Jahren schließt sich der im Ruhrgebiet aufgewachsene Autor einer völkisch nationalistisch ausgerichteten Jugendorganisation an, wird 1932 zum Freischärler und gerät in gewalttätige Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner. Seine Begeisterung für den Waffendienst führt ihn zur Wehrmacht. Nach verschiedenen Ausbildungsstationen wird er 1939 Fahnenjunker. Von seinen Kampfeinsätzen an der Ostfront berichtet er seinen Eltern in Briefen. Die Erinnerungen basieren auf den Tagebucheinträgen und beschreiben seine Erlebnisse an der Ostfront (Ukraine, Belarus, Polen, Russland). Nach mehreren schweren Verwundungen verbringt er sieben Monate in Lazaretten und Erholungsstätten. Die Aufzeichnungen in den Tagebüchern sind überschrieben mit „Kriegserlebnisse in Russland 1942, Reiseerlebnisse in Ungarn 1944/ 1945 und Erinnerungen und Gedanken nach dem Zusammenbruch 1945“. Nach dem Kriegsende sinniert der 25-jährige Soldat über den Sinn und Zweck seines Lebens. Ein Studium an der TH Braunschweig wird ihm verwehrt. In der Anlage finden sich ein Album mit Kriegsfotos, Urkunden und Medaillen.