Mitte August 1914 fährt der promovierte Botaniker mit dem Zug unter weißen Wolken durch ein friedliches Land. Der Krieg ist wie ein seltsamer Traum weit weg. Beim Feldgottesdienst im Lustgarten von Kronenburg/Eifel (NW) ist auch die kaiserliche Familie anwesend. Der Autor erlebt den Vormarsch weit nach Belgien hinein bis nach Namur und ins industriereiche Lüttich. Er schreibt über Artilleriefeuer, Geländegewinne und die ersten Kriegstoten. Im September schreibt er aus dem polnischen Dorf Bolesław, wo er einem Landsturmbataillon zugeordnet wird und in Schützengräben einrücken muss. Nach dem Tod ihres Sohnes Ende November 1914 stellen seine Eltern die letzten Briefe ihres Sohnes und Nachrufe seines ehemaligen Professors und seiner Weggefährten zu einem gedruckten Heft zusammen.