Dem Anfang 1945 in einem Funktrupp eingesetzten Autor misslingt es, der russischen Kriegsgefangenschaft zu entkommen. Bei der Gefangennahme wird er geschlagen, bevor ein vierwöchiger 150 Kilometer langer „Leidensmarsch“ beginnt. Im Kaukasus muss er als Bauarbeiter schuften. Jeden Monat findet eine Tauglichkeitsuntersuchung statt, nach der eingeteilt wird, wie schwer die Gefangenen arbeiten können. Dabei wird das am Gesäß noch vorhandene Fett festgestellt. Dem Autor gelingt es, unbemerkt einen noch mehr abgemagerten Mitgefangenen vorzuschicken, so dass er nicht so schwer schuften muss. Die zwischenzeitliche Hoffnung auf baldige Entlassung zerschlägt sich; Fluchtgedanken verwirft der Autor. Sein Heimweh wird von Jahr zu Jahr stärker. Nach seiner Entlassung im Herbst 1949 braucht der Autor lange, bis er sich wieder an ein Bett gewöhnt hat. Die durch Fotos, Landkarten und humorvolle Zeichnungen ergänzten Aufzeichnungen beschreiben vier Jahre Lagerleben und Zwangsarbeit.