Die Autorin, geboren als zweitjüngstes von sieben Kindern, schildert ihre Kindheit und Schulzeit in einem Pfarrershaushalt, zunächst in Langenleuba (TH), ab 1907 in Altenburg (ST). Der Schwerpunkt liegt auf dem Alltag der Pfarrersfamilie, zunächst im Dorf, später in der kleinen Residenzstadt. Im Ersten Weltkrieg werden die älteren Brüder eingezogen, die Familie erlebt Einquartierungen. Ein Sohn kommt psychisch krank aus dem Krieg zurück und erholt sich nicht mehr. Nach dem frühen Tod der Mutter (1917), heiratet der Vater erneut. Er stirbt 1944. Die Autorin heiratet 1922. Sie beschreibt die wirtschaftlich schwierige Lage während der großen Inflation. Ein Kapitel des Dokuments umfasst Kurzbiographien aller älteren Geschwister und Anekdoten zu einigen Vorfahren.