Der Briefwechsel dokumentiert das Leben der Familie K. Die Hauptautorin Friederike K. lebt in Stolberg im Harz, ihre Tochter Frida zieht als junge Frau nach Goslar. Die Briefe dokumentieren wirtschaftliche Nöte, Krankheiten, Arbeitslosigkeit und politische Veränderungen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach 1945 spiegeln die Briefe den Kampf um den familiären Zusammenhalt in entbehrungsreicher Zeit. Die Familientreffen stehen vor der Herausforderung, die sich bildenden Sektorengrenzen zu überwinden, da sich Kinder und Enkelkinder inzwischen über ganz Deutschland verteilen. Die Briefe zeigen die Sorgen, Hoffnungen und das Bemühen, trotz aller Widrigkeiten füreinander da zu sein.