In ihrem Aufschreibebuch berichtet die Autorin, in der Geschwisterfolge das dritte von 12 Kindern einer südbadischen Bauernfamilie, vom Leben und Arbeiten auf dem Land im ausgehenden 19.Jahrhundert. Sie schildert das „Rebgeschäft“ und andere landwirtschaftliche Tätigkeiten, dokumentiert Wetterverhältnisse, erzählt vom religiös geprägten Familienleben, von Verwandtschaftsbesuchen, vom Hausbau und gibt Einblick in das dörfliche Leben. Die Auflistung von Ernteerträgen und Verkaufszahlen sowie Gebete und Gedichte, in gestochener Kurrentschrift geschrieben, ergänzen das Dokument.