Im Alter von 76 Jahren blickt der in Berlin geborene Autor auf sein arbeitsreiches Leben zurück und stellt fest: „Hinter Geld verdienen war ich schon immer mächtig hinterher.“ Als Jugendlicher arbeitet er als Helfer eines Straßenhändlers, als Austräger von Werbezetteln, als Bote eines Goldschmieds, als Mitarbeiter in einer Textilagentur, bei einem Stellmacher, bei einem Sattler sowie zuletzt in einer Munitionsfabrik. Mit 18 Jahren wird er eingezogen und gerät von 1917 bis 1919 in englische Kriegsgefangenschaft. Nach einem Arbeitsunfall und Umschulung wird er im Werkzeugmaschinenbau tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebt er mit seiner Familie ein bescheidenes Leben in einem selbst renovierten Haus in einer Kleingartenanlage. Mehrere Schicksalsschläge hindern ihn nicht, „der Zukunft ins Auge zu sehen.“