Details
- Signatur (Reg-Nr.)4605-2 (T Eite 1,II)
- TitelTagebücher: Landwirtschaftlicher Jahreslauf 1929-1954
- Umfang (Seiten)65
- Geschlecht
- Sachgruppe
- Schrift
- Sprachedeutsch
- Zeitspanne1929 - 1954
- KurzbeschreibungDer Autor beschreibt das bäuerliche Leben in seiner Heimatgemeinde im Spessart. Im Vordergrund stehen Wetter und Ernteerträge. Er ist geprägt von tiefer lutherischer Religiosität; sein politisches Denken entspricht der damaligen deutsch-nationalen Gesinnung. Die Novemberrevolution sieht er skeptisch, Sozialismus und Kommunismus sind für ihn gottlos. Zunächst steht er der Machtergreifung Hitlers positiv gegenüber, später verfliegt diese Zustimmung. Vor allem in der Weltwirtschaftskrise blickt er pessimistisch in die Zukunft: „Die Völker sind geldlos, die Schulden zahllos, die Regierungen ratlos, die Steuern endlos, die Politik charakterlos, die Sitten zügellos, die Aufklärung hirnlos, der Schwindel grenzenlos, die Aussichten trostlos. Alles, weil gottlos.“ In der Nachkriegszeit befasst er sich mit der deutschen Kriegsschuld.
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