Die gemeinsame Italienreise mit seinem Freund R. prägt die Aufzeichnungen. Der Autor schildert Besuche von Museen und Gemäldegalerien, beschäftigt sich mit der Architektur und berichtet von Wanderungen und Erlebnissen in ländlichen Regionen. Die Liebesbeziehung zu Richard erlebt er in wechselnden Stimmungen zwischen Unsicherheit, Niedergeschlagenheit und innerer Unruhe einerseits sowie großer Freude und Zuneigung andererseits. Seine Erfahrungen verbindet er mit philosophischen und idealisierenden Reflexionen über Liebe, Sexualität und Freundschaft. Neben seiner homosexuellen Beziehung beschäftigen ihn auch die Vorstellungen und Voraussetzungen einer körperlichen Liebe zu Frauen. Das Elend, dem er in den Kliniken begegnet, führt ihm die Unsicherheit des irdischen Lebens vor Augen. Er sehnt sich nach Halt im Gottesglauben, findet jedoch keinen Zugang zu Gott.