Details
- Signatur (Reg-Nr.)3749-4
- TitelFeldpostbriefe 17. Oktober 1916 bis 26. Oktober 1918 von der Ostfront
- Umfang (Seiten)50
- Geschlecht
- Sachgruppe
- Schrift
- Sprachedeutsch
- Zeitspanne1916 - 1918
- KurzbeschreibungKriegschronik und Feldpostbriefe aus den Jahren 1914 bis 1918 des 1897 in Bielefeld geborenen Buchhändlers Wilfried B. beschreiben den Kriegsalltag und erzählen von dem Eifer, mit dem Waffen erbeutet und Russen gefangen oder erschossen werden. Die zahlenmäßige Hervorhebung der "vernichteten Feinde" ist Ausdruck der Kriegsbegeisterung des jungen Soldaten, der sich in seinem späteren zivilen Leben der Erforschung der Geschichte des Kinderbuchs widmet. Für heutige LeserInnen befremdlich sind die anfeuernden Sätze in den Briefen der Mutter: "Du sprichst, wie ein deutscher Mann sprechen soll und es ist eine Wohltat, jetzt etwas Festes, Männliches zu hören in dieser Zeit, wo alle Begriffe von Ehre und Vaterlandsliebe verloren gegangen zu sein scheinen. " Diese Briefe schreibt sie 1918 drei Wochen vor Kriegsende ihrem Sohn in die Ukraine.
- Thematische Schlagworte
- Geografische Schlagworte