Die beginnende Liebesbeziehung zu seiner Kommilitonin E. M., seiner späteren Ehefrau, prägt die Aufzeichnungen. Sie führt zu Spannungen mit den langjährigen Freunden R. und A. Der Autor möchte ihnen vermitteln, dass seine Liebe zu E. die engen Freundschaften nicht ausschließt. Das Nebeneinander dieser Bindungen entspricht seinem philosophisch geprägten Verständnis von Pädagogik und Menschsein. Seine Auseinandersetzung mit Zionismus und jüdischem Selbstverständnis berührt auch die Beziehung zu E., einer christlich getauften Jüdin. A. lehnt die Verbindung unter anderem wegen ihrer Konversion zum Christentum ab. Daneben schildert der Autor seine Arbeit in der Kinderklinik, die ihm mehr zusagt als die Tätigkeiten in der Frauenklinik und auf der Männerstation. Für seine Doktorarbeit beschäftigt er sich mit der Blutbildbeurteilung von Kindern mit einer bestimmten Krankheitsprognose. Schließlich arrangiert er ein gemeinsames Treffen mit E., A. und R., von dem er sich gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz erhofft. Ob sich diese Hoffnung erfüllt, bleibt im Tagebuch offen.