Die Autorin berichtet von einer Wochenendreise nach Sloten in Holland und ihrem Alltag als Zugsekretärin. Sie vermittelt Telefonate, nimmt Diktate auf und hält private Gespräche mit Kunden, Kollegen und Freunden fest. Auch interessante Diktate und gesehene Filme gibt sie inhaltlich wieder; daneben stehen stichwortartige Notizen zu Preisen, Namen und Orten. Gelegentliche Schreibschwierigkeiten bezeichnet sie als „Schreibsperre“ oder „Verhaltensstörung“. Weihnachten feiert sie mit der Familie, vermutlich bei ihrer Schwester Ruth in Hamburg, mit der es zu Spannungen kommt. Silvester verbringt sie allein zu Hause; am Neujahrstag arbeitet sie und berichtet von reichlichem Alkoholkonsum. Dass sie unverheiratet ist, bedauert sie: Ein Mann hätte es gut bei ihr, sei sie doch „frei von Komplexen und Nöten“.