Die 42-jährige Autorin hält ihren Alltag als Zugsekretärin in knappen, teils unvollständigen Notizen fest. Neben Telefonvermittlung und Diktaten schildert sie Pannen im Zug und eigene Schreibschwierigkeiten, die sie als „Verhaltensstörung“ bezeichnet. Mit ihren Kunden, darunter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, führt sie private Gespräche, geht essen und besucht Veranstaltungen. In ihrer Freizeit kümmert sie sich um den Garten, geht ins Kino und interessiert sich für Mode. Zum 75. Geburtstag der Mutter kauft sie mit finanzieller Beteiligung weiterer Verwandter einen Pelzmantel für über 3.000 DM; gefeiert wird im Gemeindehaus. Auch alltägliche Einkäufe samt Preisen, das Zusammenleben mit der Mutter und der regelmäßige Kontakt zur Schwester Ruth und deren Familie finden Eingang in die Aufzeichnungen. Am 1. Dezember bricht sie zu einem Urlaub in Holland auf.