Die Aufzeichnungen ab Ostern 1973 geben Einblick in den Alltag der Autorin als Zugsekretärin: Sie übernimmt Telefondienste, schreibt nach Diktat und erfährt in Gesprächen mit Reisenden viel über deren Geschäfte, berufliche Pläne und Privatleben. Die Schreibmaschine nutzt sie auch, um den Reisebericht eines Bekannten über Jakarta abzutippen, der ihr erstmals ein Bild ihrer Heimat vermittelt. Nach Dienstschluss erkundet sie Köln, besichtigt Kirchen und beobachtet das Treiben auf dem Domplatz und am Tanzbrunnen. Daneben berichtet sie von Konflikten im Beruf und mit ihrer Schwester, den Folgen eines Schädelbasisbruchs in der Kindheit und Renovierungsarbeiten am Haus. Als eine Juristin ihr schnelles Schreiben lobt, entgegnet sie: „Empfehlen Sie das Zugsekretariat weiter.“