Die Autorin arbeitet als Zugsekretärin bei der Deutschen Bahn, vermittelt Telefonate und nimmt Diktate auf. Gespräche und ihre jeweiligen Gesprächspartner schildert sie ausführlich, doch erschweren bruchstückhafte, schwer lesbare Notizen die Erschließung. Manche beruflichen Männerbekanntschaften führen zu privaten Einladungen und Treffen. Ihr reges gesellschaftliches Leben dokumentiert sie bis hin zu Einzelheiten von Wohnungseinrichtung, Kleidung und Essen. In ihrer Freizeit lernt sie Spanisch im Telekolleg. Sie besitzt inzwischen ein eigenes Auto; ein Strafzettel wegen Falschparkens und Überlegungen zu ihren Fahrkünsten beschäftigen sie. Nach Silvester bei Bekannten in Amsterdam reist sie im Januar für drei Tage nach Paris, dessen Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen sie teilweise auf Französisch beschreibt. Es folgen ein Wochenende bei einer Freundin in Konstanz, deren Umfeld sie eingehend beobachtet, und ein Skiurlaub in Österreich mit ihrer Schwester Ruth und deren Familie. Dabei kommt es zu Reibereien zwischen den Schwestern.