Die Autorin arbeitet als Zugsekretärin bei der Deutschen Bahn, unter anderem in der Frankfurter Hauptverwaltung und ab Januar 1968 im „Roland“. Sie vermittelt Telefonate, nimmt Diktate auf und schildert ihren Arbeitsalltag mit seinen Pannen, kollegialen Kontakten und flirtenden Kunden. Gespräche gibt sie häufig wörtlich wieder. In ihrer Freizeit besucht sie Ausstellungen und Theateraufführungen, trifft FreundInnen und Verwandte und lädt selbst Gäste ein. Auch enttäuschte Verabredungen und ihre offenbar unerwiderten Gefühle für Helmut finden Eingang in die Aufzeichnungen. Den Jahreswechsel verbringt sie bei einer Freundin in Paris, wo sie unter anderem das Musical „L’Homme de la Mancha“ mit Jacques Brel besucht. Nach einem Zeitsprung zum März 1974 führen die Aufzeichnungen erneut nach Paris und weiter nach Le Mans, Angers und Nantes. Teils nur stichwortartig hält sie Reisebekanntschaften, Besichtigungen und ihre Fotomotive fest.