Im Mittelpunkt steht die Beziehung zu einem 30-jährigen Münchner Kinderarzt, den die Autorin im Frühjahr in einer Léger-Ausstellung kennenlernt. In ihm findet sie den lange gesuchten Gesprächspartner für Kunst und Kultur. Über ein halbes Jahr unternehmen sie Spaziergänge und besuchen gemeinsam Cafés, Theater und Ausstellungen. Auf Anraten ihres Onkels Erich spricht sie die Heiratsperspektive an, doch der Arzt wünscht lediglich Freundschaft. Kurz vor Weihnachten endet die Beziehung. Eingeklebt sind Handschrift- und Charakteranalysen des Cornelius-Instituts in Bad Nauheim vom September und November 1957. Ihre Analyse ist anonymisiert, die des Arztes trägt den abweichenden Nachnamen „Engelen“. Für eine Prognose über eine mögliche Ehe wären dem Institut zufolge weitere Handschriftproben erforderlich.