Die 47-jährige Verfasserin lebt mit ihrer pflegebedürftigen Mutter und ihrer Schwester in Frankfurt am Main. Sie berichtet über familiäre Spannungen, die Pflege der Mutter bis zu deren Tod 1979 sowie ihren Berufsalltag als Zugsekretärin bei der Deutschen Bundesbahn. Dabei schildert sie Konflikte mit Vorgesetzten, Begegnungen mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Veränderungen ihrer Aufgaben. Die geplante Abschaffung der Zugsekretärinnen beschäftigt sie zunehmend. Auch die Überwindung einer von ihr als „Gedankensperre“ bezeichneten Beeinträchtigung thematisiert sie.