Als Zugsekretärin vermittelt die Autorin Telefonate und tippt Briefe nach Diktat. Reisende erzählen ihr aus ihrem Leben und loben ihre Arbeit und ihr Aussehen. Im September 1975 hört sie widersprüchliche Nachrichten über eine Abschaffung der Zugsekretariate; eine Kollegin sorgt sich um ihre berufliche Zukunft. Aufenthalte an den Zielorten ihrer Dienstreisen nutzt sie für Einkäufe und Museumsbesuche. Ausführlich beschreibt sie die italienischen Gemälde der Ausstellung „Von Bembo bis Guardi“ in Baden-Baden. Auch Merian-Hefte und Diavorführungen im Bekanntenkreis beschäftigen sie. Daneben berichtet sie von einer Diät, offenbar wegen einer Hauterkrankung, einer Werkstattrechnung für ihre Ente und häufigen Streitigkeiten mit ihrer Schwester. Sie hält Äußerungen „alter Nazis“ fest und diskutiert mit einem Fahrgast über Ladislas Faragós Buch „Scheintot“, das von NS-Größen in Südamerika handelt.